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MindMap: Wiederholung der bisherigen Inhalte

Übung: Leica Case (VZ)

Vorerst möchte ich nochmals den Hintergrund und die Zielsetzung dieser Übung erläutern:

  • Ein modernes Projektmanagement-Verständnis ist prozessorientiert.
  • Einerseits sprechen wir von iterativen Managementprozessen, an denen sich das Projektmanagement wesentlich orientiert.
  • Andererseits werden in der Praxis auch vermehrt Projektprozesse und PM Vorgehensmodelle definiert, um sich wiederholende Projektarten (wie z.B. Produktentwicklungs- und Innovationsprojekte, IT-Projekte, Kundenprojekte etc.) strukturiert und effizient abzuwickeln.
  • Ziele dieser Übung waren:
    • An einem praktischen Beispiel sehen Sie, in welchen Bereichen projektorientiert gearbeitet wird.
    • Sie sehen an einem praktischen Beispiel, wie PM Vorgehensmodelle (in diesem Fall das Stage Gate Modell) angewendet werden.
    • Sie erhalten einen (ersten) Eindruck zum Thema “Prozess- und projektorientierte Organisationsgestaltung”. (diese Themen werden im kommenden Semester intensiviert). –> Fragestellung: In welchem organisatorischen Kontext spielt sich Projektmanagement in der Praxis ab?
    • Sie verstehen Prozesse und Projekte als “Horizontalfunktionen” (Input – Transformation – Output), die sich in vielen Unternehmen im Spannungsfeld Linie (vertikal) vs. Prozess/Projekt (horizontal) abspielen.

Ihre Ergebnisse:

Feedback zu Ihren Ergebnissen:

  • Im Großen und Ganzen waren Ihre Ergebnisse (für die Kürze der Zeit) gut – manche sehr gut.
  • Das Thema “Inputs” und “Outputs” von Prozessen werden Sie im nächsten Semester noch intensiv diskutieren. Im (operativen) Projektmanagement ist die Input-Output-Logik ebenfalls von Bedeutung, da sie auf Projekte auch zutrifft. Input-Faktoren sind hier beispielsweise Kundenbedürfnisse, Markt- und Wettbewerbsdruck, Technologiewandel, zu hohe Kosten in bestimmten Bereichen, Ideen etc. Output-Faktoren bei Projekten sind die konkreten Ziele und Ergebnisse, die erarbeitet werden.
  • Die Vorteile einer derartigen “Betrachtungsweise” und Gestaltung von Organisationen haben alle Gruppen gut erkannt.

In Summe aus meiner Sicht eine erfolgreiche Übung. Ich kann Ihnen aber versprechen, dass wir im nächsten Semester erst so richtig in das Thema einsteigen werden.

Und nochmals der Hinweis: Die Lehre an der FH Vorarlberg basiert in den betriebswirtschaftlichen Studien schon von Beginn an stark auf einem prozess- und projektorientierten Organisationsverständnis (im Gegensatz zu der rein funktional-hierarchischen Sichtweise).  Ein wichtiges Ausbildungsziel des gesamten Studiums besteht darin, dass Sie diese “Philosophie” in Ihre berufliche Praxis mitnehmen.